Wie wir im letzten Herbst schrieben, wurden fast ein halbes Dutzend geschützter Pflanzen verpflanzt, und ein Botaniker hat sie überwacht, um ihren Erfolg sicherzustellen.
Als Ergebnis dieser Nachbereitung sind die verpflanzten Pflanzen in der vergangenen Woche an mehreren Stellen aufgegangen und haben geblüht, wie im Fall des abgebildeten violetten Boscage. Fast alle verpflanzten Pflanzen haben überlebt!
Wie haben die Umsiedlungen stattgefunden?
Nach botanischen Untersuchungen und strengen gesetzlichen Auflagen haben wir die geschützten Pflanzen entlang der Strecke neu gepflanzt.
Die Pflanzen durften nur in ein Gebiet in der Nähe des ursprünglichen Anbaugebiets verbracht werden, das von einem Spezialisten bestimmt wurde. Das Sammeln und Umpflanzen durfte nur von einem Biologen (Botaniker) mit den erforderlichen beruflichen Referenzen durchgeführt werden.
Entlang des Weges gibt es 6 Standorte mit 7 geschützten und 1 besonders geschützten Pflanzenart:
- Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)
- Frühlings-Sternmiere (Adonis vernalis)
- Helleborus dumetorum (Helleborus dumetorum)
- Zweiblättrige Arktisblume (Platanthera bifolia)
- Borzas Flachs (Linum hirsutum)
- Weidenkranz (Spiranthes spiralis)
- Krausblättrige Veronika (Pseudolysimachion spurium) – besonders geschützt
- Sumpfrohrsänger (Sonchus palustris)
Entlang der verbreiterten Autobahn werden neue Abflussrinnen angelegt, in denen sich langfristig ähnliche Lebensräume wie die jetzigen regenerieren sollen.




